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tekom Vortrag: Einführung in die Welt des Product Information Management (PIM)
23.03.2021 | 17:00 - 19:00 Uhr

Ulrich Pinkernell wird einen Einblick in die Welt des Product Information Management (PIM) geben. Dabei geht er auf die allgemeine Bedeutung von PIM (Stichworte: E-Commerce, Kataloge, Produktkommunikation) ein und diskutiert die Schnittstellen zwischen Technischer Dokumentation und PIM (Ersatzteildokumentation, Technische Daten, Terminologie).

Einladung der tekom Deutschland e.V:

Folgende Aspekte werden behandelt:

  • Allgemeine Bedeutung von PIM
  • Schnittstellen zwischen Technischer Dokumentation und PIM
  • Begriffserklärung und -abgrenzung (PIM, MDM, ERP, PLM, CRM, CMS, DAM, DMS, etc.)
  • Prozesse (Hersteller vs. Einzelhandel)
  • Datenmodelle (Vererbung und Referenzen, XML, Standards)
  • Best Practice

Um keine Missverständnisse aufkommen zulassen, es wird keine Systemübersicht geben.

Weitere Informationen und Veranstaltungsdetails finden Sie auf der Veranstaltungsseite.

tekom Vortrag: Sachfotografie - Kameratechnik für die Produktfotografie
15.02.2021 | 17:00 - 19:00 Uhr

Sachfotografie ist ein wichtiger Bestandteil der Technischen Dokumentation. Die tekom lädt zu einer praxis- und dialogorientierten Veranstaltung ein, an der Sie aktiv teilnehmen und nützlich Tipps für Ihre tägliche Arbeit oder für Ihr Hobby erhalten.

Einladung der tekom Deutschland e.V:

Zur Einstimmung auf das Thema und zur Vorbereitung hat Ihnen Herr Dr. Thiele einige Tutorials zu den wesentlichen Knackpunkten der Sachfotografie zusammengestellt. Diese erreichen Sie mit dem Passwort „tmrd20“ unter https://kurzelinks.de/wslb.

Außerdem bittet Sie der Referent, ihm ein Sachfoto zuzusenden – egal, ob selbst fotografiert oder fremdfotografiert! In der Veranstaltung werden wir uns das Foto gemeinsam anschauen und Verbesserungspotential ausloten. Aber keine Angst, das kann ganz anonym bleiben! Bitte senden Sie das Foto direkt an Herrn Dr. Thiele: ulrich.thiele@sachfotografie-wissen.de

Der Vortragsteil ist keine Frontalveranstaltung sondern vielmehr ein Gespräch über Sachfotografie, bei dem wir uns näher mit folgenden Fragestellungen befassen werden:

  1. Wozu brauchen wir Sachfotografie?
  2. Besondere Herausforderungen bei der Sachfotografie
  3. Grundlagen zum Objektaufbau
  4. Optimal ausleuchten
  5. Fragerunde zu Belichtung, Beleuchtung, Blende, Brennweite, Bildrauschen
  6. Sinnvolle Kameraausstattung
  7. Geht das auch mit dem Smartphone?
  8. Multishot-Techniken: Bilder in schlechten Lichtsituationen verbessern

Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen.

Weitere Informationen und Veranstaltungsdetails finden Sie auf der Veranstaltungsseite.

Das Technische Labor des fünften Semesters

Im Wintersemester 2020/21 lernte das fünfte Semester das Technische Labor kennen. Geleitet wurde das Modul von Dr.-Ing. Sabine Walter.

Das technische Modul für das fünfte und sechste Semester ermöglicht die praktische Anwendung der theoretischen Technikkenntnisse aus den vorherigen Semestern. Als Abschluss der Pflichtmodule bietet das Technische Labor eine interessante Übersicht der bereits erlernten Themen.

Im Technischen Labor wurden insgesamt fünf Versuche durchgeführt. Zu einer gelungenen Versuchsdurchführung zählte die umfangreiche Vorbereitung, die Durchführung des Versuchs und abschließend die Erstellung eines detaillierten Protokolls. Vor jedem Versuch wird zur Vorbereitung im Labor ein Antestat durchgeführt. Das Antestat behandelte daher immer allgemeine Fragen zum Versuch und zu technischen Hintergründen. Die Versuchsdurchführung und die Erstellung des Protokolls fanden in Partnerarbeit statt. Aufgrund der momentanen Lage wurde der Kurs mit zwölf Studierenden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Gruppen nahmen abwechselnd alle zwei Wochen am Labor teil und führten ihre Versuche durch. In der folgenden Woche war dann Zeit, das Protokoll zu verfassen.

Der erste Versuch diente zur Orientierung, weshalb sich jedes Team selber ein Thema aussuchen konnte. Durchgeführt wurden interessante Experimente zur Fallbeschleunigung, Zentrifugalbeschleunigung, Beschleunigung eines Fahrrads, Energieverluste beim Aufprall von Bällen, hörbare Frequenzspektren und Frequenzen von Musikinstrumenten.

Das Messgerät in vielen Laborversuchen war das eigene Smartphone. Mit der App Phyphox wurden mehrere Versuche im Labor durchgeführt. Phyphox nutzt die Sensoren am Handy, um verschiedene Messungen vorzunehmen. In einem Versuch wurde die Schwingungsdauer eines Federpendels ermittelt, in einem anderen das Trägheitsmoment einer Rolle berechnet. Auch elektrotechnische Schaltungen waren Thema im Labor. Mit dem Schaltungssimulator LTSpice konnten diese am Computer digital erstellt und simuliert werden. Im letzten Versuch führten die Studierenden mithilfe eines Radarsystems Geschwindigkeitsmessungen eines Modellautos durch.

Dank der praktisch orientierten Arbeitsweise bietet das Technische Labor viel Abwechslung und reichlich Möglichkeiten sein theoretisches Wissen praktisch anzuwenden.

Willkommen auf der neuen ITR Website

Im Sommer- und Wintersemester 2020 wurde eine neue Website für den Studiengang erstellt. Jetzt blicken wir zurück und stellen die neue Website offiziell vor.

Phase 1: Wünsche und Planung

Zu Beginn wurden viele Ideen und Wünsche gemeinsam festgehalten. Das meiste davon hat es bis in die finale Umsetzung geschafft, anderes wurde zu Gunsten besserer Ideen aufgegeben. Die neue ITR Website sollte widerspiegeln was den Studiengang ausmacht: Inhalte verständlich auf den Punkt bringen und diese gestalterisch ansprechend präsentieren. Außerdem musste auch die Entscheidung für das neue Contentmanagement-System der ITR Website getroffen werden. Hierbei entschieden wir uns nach einigen Recherchen und Gesprächen für „Wordpress“. Mit unseren Überlegungen, Ideen und Wünschen ging es dann in die zweite Phase.

Phase 2: Erste Ideen und Entwürfe

Was soll auf die Website? Welche Inhalte sind für Studieninteressierte und Studierende wichtig? Und wie gestalten wir diese Inhalte verständlich? Viele Fragen, die unsere wöchentlichen Onlinemeetings geprägt haben. Die Gestaltung begann mit der Festlegung der Navigationsstruktur der neuen Website. Anschließend wurden die einzelnen Seiten arbeitsteilig entworfen. Aus Ideen wurden Wireframes, die schließlich Grundlage des finalen Websitelayouts wurden.

Phase 3: Die Website nimmt Form an

Die alles entscheidende Phase: Ideen und Entwürfe mussten in die Tat umgesetzt werden. Diese Arbeit benötigte am meisten Zeit und forderte von allen viel Geduld und Einsatz. Die Arbeit mit WordPress war für uns weitestgehend neu. Und auch wenn Webdesign bereits aus einigen Modulen bekannt war, war die praktische Umsetzung eine besondere Aufgabe. Woche für Woche nahm die Website dann langsam ihre finale Form an. Im Oktober waren schließlich alle Fotos, Texte und Links eingefügt und für die Veröffentlichung bereit. Nun fehlten nur noch die abschließende technische Aufbereitung und der Umzug auf den Server der Hochschule.

Phase 4: Es gibt immer etwas zu tun

Die Website ist da! Aber es wird sich auch in der nächsten Zeit noch einiges tun. Weiterhin werden weitere Inhalte und Features eingepflegt und erneuert. Es bleibt also spannend. Ziel ist, dass das Projekt „ITR Website“ auch in Zukunft von studentischen Hilfskräften zuverlässig fortgeführt werden kann. Daher müssen nun abschließend die Dokumentation des Erstellungsprozesses und der Styleguides zur Website finalisiert werden.

Frohes neues Jahr und ein Rückblick

Im Dezember fand die ITR Weihnachtsfeier zum ersten Mal digital statt. Außerdem wünschen wir ein frohes neues Jahr und viel Erfolg für die Prüfungszeit. 

Das Jahr 2020 war besonders. Besonders anders. Viele Events sind im Laufe des Jahres ausgefallen und es musste auf einiges verzichtet werden. Auf die traditionelle Weihnachtsfeier aber nicht. Allen Einschränkungen zum Trotz haben das erste und zweite Semester eine Weihnachtsfeier auf die Beine gestellt. Natürlich alles online – aber auch alles mit viel Liebe zum Detail.

Per Mausklick ging es zur Schatzsuche auf die virtuelle Weihnachtsinsel. Nachdem der Schatz von den Teams mit Bravur ergattert wurde, war noch Zeit zum klönen und austauschen. Wie es für die ITR Weihnachtsfeier üblich ist, kamen Studierende aus allen Semestern zusammen. Und natürlich waren auch die Professoren des Studiengangs dabei. Weihnachtsmann Lorenz Varga trug als festliche Überraschung (und im festlichem Outfit) „Morgen, Kinder, wird´s nichts geben“ von Erich Kästner vor. Das Unterhaltungsprogramm ließ nicht zu wünschen übrig.

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die diese Weihnachtsfeier durch ihren Einsatz möglich gemacht haben. In einem Jahr mit wenig sozialen Kontakten und vielen Herausforderungen für alle, war unser digitales Treffen ein herzlicher Abschluss der Vorlesungszeit.  Wir wünschen allen Studierenden, Ehemaligen und Professoren außerdem ein schönes neues Jahr. Ein Jahr, in dem wir hoffentlich zu vielem zurückkehren können, was wir in 2020 missen mussten.

ITR beim Gelben Studio

Am 6.11.2020 findet das „Gelbe Studio“ statt. Das Studierendenzentrum streamt einen Tag lang bei YouTube und unter Hs-Hannover.de.

Von 10 bis 19 Uhr wird am Freitag, 06.11. live gesendet. Mehr Informationen zum Stream finden Sie auf der Seite der HsH hier: www.hs-hannover.de/ueber-uns/organisation/oem/veranstaltungen/das-gelbe-studio/
Ab 17:15 Uhr geht es los mit dem Auftritt von ITR. Im Themenblock Digitalisierung wird über Modularisierung, Wiederverwendung und Allgemeines zum ITR Studium gesprochen. Live dabei sind Prof. Dr. Britta Görs, Prof. Dr. Claudia Villiger, Lorenz Varga, die Ehemaligen Jana Fischer und Stefan Eike und Studierende Sonja Budiman.

Das ITR Programm von 17:15 bis 17:35:

Talk zum Studiengang und Herausforderungen der technischen Redaktion durch die Digitalisierung. Der Talk wird zwischen Lorenz Varga, Professorin Dr. Claudia Villiger und Sonja Budiman stattfinden. Talk zum Thema Digitale Transformation im beruflichen Alltag.

Neue Professorin im Studiengang ITR

Jutta Brinkmann wird ab dem Wintersemester 2020/21 die Module des Bereichs Visuelle Kommunikation und Design unterrichten. In diesem Interview stellt sich Professorin Jutta Brinkmann vor und spricht mit uns über ihre Pläne für das kommende Online-Semester.

Hallo Frau Brinkmann und Herzlich Willkommen im Studiengang ITR. Wir freuen uns Sie kennenzulernen. Stellen Sie sich doch bitte in einem Satz vor.

Mein Name ist Jutta Brinkmann und ich bin Professorin für Visuelle Kommunikation in der Technischen Kommunikation an der Hochschule Hannover. Bei mir können die Studierenden den professionellen Umgang mit Grafik, Schrift oder Fotografie lernen. Neben den theoretischen, technologischen und gestalterischen Grundlagen spielt besonders die praktische Auseinandersetzung für die Gestaltung von Print- und Digitalmedien eine große Rolle.

Sie haben bereits mehrjährige Berufserfahrung als Designerin in der Industrie. Welche Stationen haben Ihren Werdegang besonders geprägt?

Einflussreich war meine Arbeit in verschiedenen Softwarehäusern für die Entwicklung von Individualsoftware. Ich habe dort digitale Anwendungen für den Mobil- und Desktopbereich konzipiert und gestaltet. Spannend war die Auseinandersetzung mit verschiedenen Technologien als auch die Verknüpfung mit meinen Tätigkeiten als Designerin oder Requirements Engineer. Im Mittelpunkt standen dabei die Vermittlung der fachlichen Inhalte als auch die technische Umsetzung der grafischen Benutzeroberflächen. Besonders prägend war die Arbeit in den Mobile Labs in welchen ich an nativen Apps für iOS und Android gearbeitet habe. Besonders in diesem Bereich habe ich als Designerin gemeinsam mit Entwickler*innen, Tester*innen oder Produktmanager*innen gute Methoden und Denkweisen gefunden, um unterschiedliche Anforderungen und Methoden in einer interdisziplinären Zusammenarbeit innerhalb agiler Prozesse einzusetzen. Dabei konnten wir viel voneinander lernen und das mit Erfolg: Wir hatten bei einer App für einen Automobilkonzern eine Anwenderzahl von über einer halben Million.

Ein Design oder Projekt auf das Sie mit Freude zurückblicken?

Ich habe an einem typografischen Projekt über lateinische Epigrafik in Italien gearbeitet. Für dieses Projekt bin ich auch nach Rom gereist und habe Bauwerke wie die Trajanssäule, das Pantheon oder Monumente wie die Ponte Emilio oder den Septimus-Severus-Bogen und deren Inschriften fotografiert. Das hat mir viel Freude gemacht, weil ich mich mit antiker Schriftkunst auseinandersetzen und in meiner Lieblingsstadt arbeiten konnte. Mit zwei Kameras, mehreren Objektiven und einem Stativ im Gepäck bin ich durch Rom gelaufen und habe ungefähr 250 Bauwerke fotografiert. Daraus ist ein Anwendungskonzept für das Smartphone und Tablet entstanden. Dieses Projekt hat mich in meiner künstlerischen Arbeit sehr inspiriert und einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Sie waren bereits als Professorin an Fakultät 3 für Medien, Information und Design der HsH tätig. Was motiviert Sie für die Tätigkeit als Professorin im Studiengang Technisches Informationsdesign und Technische Redaktion?

An der Fakultät 3 hat mir die künstlerisch gestalterische Ausprägung und die Zusammenarbeit mit meinen Kolleg*innen und den Studierenden sehr gut gefallen. Da meine Wurzeln aber auch im technischen oder sprachlichen Bereich liegen, freue ich mich sehr auf die gebündelten Disziplinen im Studium ITR.

Sie werden die Module Visuelle Kommunikation, Technische Fotografie und Digitale Bildbearbeitung unterrichten. Auf welche Themen und Inhalte freuen Sie sich schon besonders?

Ich freue mich darauf, dass ich im Gestaltungsbereich viele Themen miteinander verknüpfen kann. Für das Thema Layout werde ich gemeinsam mit den Studierenden neben praktischen Übungen einen technischen als auch künstlerisch-gestalterischen Bezug herstellen. Damit der Umgang mit Schrift und Typografie greifbarer wird, werden wir uns neben den klassischen Methoden wie zum Beispiel der DIN-Schriftklassifikation auch mit moderneren Konzepten beschäftigen und darüber hinaus Analogien zu unserem Alltag ziehen. Für die Auseinandersetzung mit grafischen Konzepten werde ich unter anderem die ein oder andere bekannte Serie als Beispiel anführen, da diese visuell sehr gut ausgebaut sind. Ich zeige aber auch viele Gestaltungsbeispiele von Apps, Broschüren und natürlich Anleitungen. Diese werden wir gemeinsam im Plenum diskutieren: Die Studierenden können sich auf viele praktische Beispiele freuen!

Auch im Wintersemester 2020 wird das Studium nicht ganz so wie gewohnt ablaufen. Viele Veranstaltungen werden weiterhin online durchgeführt. Wie bereiten Sie sich auf die Lehre im nächsten Semester vor?

Generell reicher ich meine Lehrveranstaltungen mit zusätzlichen Informationen an, die die Studierenden sich über die Vorlesungsinhalte hinaus angucken können. Dazu gehören zum Beispiel interessante Artikel oder auch Videos mit Vorträgen. Konkrete Hilfen für bestimmte Arbeitsschritte oder weitere Materialien stelle ich passend zum Thema zur Verfügung. Mir ist bewusst, dass die Studierenden ihren Alltag neu strukturieren und organisieren müssen. Aus diesem Grund habe ich im letzten Semester gezielt nach dem Befinden gefragt und auf Nachfrage – wenn es thematisch gepasst hat – weitere Lernangebote geschaffen. Für Fragen außerhalb der Vorlesungs- und Seminarzeiten möchte ich Kommunikationswege in beide Richtung sicherstellen. Das bedeutet, dass ich Foren als weitere Kommunikationsplattform neben einer klassischen Mail einbeziehe. Spielerische Ansätze wären auch Quiz, um die Motivation hochzuhalten oder Selbsttests, um seinen Lernfortschritt zu überprüfen. Wenn man als Gestalter*in anfängt zu lernen, ist es wichtig, Feedback zu seinen Entwürfen zu bekommen. Am Anfang wird dies in Einzelgesprächen oder Kleingruppen innerhalb der Seminare stattfinden. Am Ende werden wir diesen Ansatz auch im Plenum verfolgen. Gestaltung kann sehr subjektiv sein, aus diesem Grund ist jede Meinung willkommen und wird diskutiert. Dies funktioniert digital per Videokonferenz als auch analog mit Sicherheitsabstand.

Designen Sie lieber mit Stift und Papier oder am Bildschirm mit Maus und Tastatur?

Das ist sehr gemischt und kommt auf den Anwendungsfall an. Wireframes für digitale Prototypen skizziere ich meistens zuerst auf dem Papier … wenn die Ideen sprudeln, dann geht es mit Stift und Papier einfach schneller! Das gleiche Vorgehen nutze ich im ersten Schritt auch bei Broschüren oder Büchern. Für den Entwurf von Logos oder Piktogrammen überspringe ich diesen Schritt allerdings und starte meistens direkt am Computer. Ich schätze Scribblen in der Zusammenarbeit mit anderen: Viele Auftraggeber*innen sind überrascht, dass sie sich auch analog kreativ ausdrücken können und freuen sich darüber, dass sie aktiv in den Gestaltungsprozess involviert werden. Es geht dabei auch nicht um Perfektion oder ein finales Layout. Dieses Vorgehen ist aber sehr hilfreich, da Gestalter*innen einen viel besseren Eindruck und Überblick von der Aufgabe erhalten. Dennoch wechsle ich sehr schnell in den digitalen Bereich und arbeite mit der Software von Adobe und anderen Tools.

Welche ist die meist genutzte App auf Ihrem Handy?

Spotify. Ich habe diese App schon sehr lange und verfolge die Veränderungen auf der grafischen Benutzeroberfläche. Ich gehöre übrigens auch zu den Usern mit den meisten Playlisten.

Die letzte Bedienungsanleitung, die Sie gelesen haben war …?

Die letzte Bedienungsanleitung die ich gelesen habe war für meinen Plattenspieler in meinem Phonoschrank aus den 60ern.

Sie dürfen sich ein Gericht aussuchen, das die Mensa zu Ihrem ersten Tag im Studiengang ITR serviert. Welches Gericht wäre das?

Pommes.

Danke für das Interview Frau Brinkmann. Wir freuen uns auf Ihre Veranstaltungen im kommenden Semester.

Vielen Dank und alles Gute. Ich freue mich auf Sie!

Mentoren unterstützen Erst- und Zweitsemester

Im Wintersemester 2020/21 führt der Studiengang ein Mentorenprogramm ein, um Studierenden den Start ins Studium zu erleichtern. Hier finden Sie die Informationen zum Mentorenprogramm.

Derzeit stellt das Corona-Virus unseren Alltag ordentlich auf den Kopf. Vieles ist bereits zur Normalität geworden, wie etwa das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in öffentlichen Räumen und das Einhalten des Mindestabstands. Auch im Studentenleben machen sich die Auswirkungen des Virus bemerkbar. Anfang des Jahres tummelten sich noch etliche Studierende der unterschiedlichsten Studiengänge auf den Fluren. Nun wirken die Gebäude nahezu ausgestorben – die Online-Lehre hinterlässt ihre Spuren und stellt nicht nur Dozenten, sondern auch Studierende vor eine ganz besondere Herausforderung. Vor allem für diejenigen, die im kommenden Wintersemester ihr Studium an der Hochschule beginnen und sich ohnehin zunächst im neuen Umfeld zurechtfinden müssen, kann dies zu einer großen Hürde werden. Um den neuen Erst- und Zweitsemestern den Einstieg ins Studienleben zu vereinfachen, führt der Studiengang „Technisches Informationsdesign und Technische Redaktion“ (kurz ITR) erstmals ein Mentorenprogramm ein.

Zwei Studierende aus dem fünften Semester und eine Studierende aus dem dritten Semester stehen den Studieneinsteigern mit Rat und Tat zur Seite. Sie sind Ansprechpartner bei Fragen und geben hilfreiche Tipps mit Blick auf die Online-Lehre und das Lernen. Auf der Lernplattform Moodle haben sie außerdem eine Sammlung hilfreicher Links und Infos zu Videokonferenzformaten bereitgestellt. Fragen wie: „Wie funktioniert das nun mit der Anmeldung zu den Kursen?“ oder „Wie leihe ich mir online ein Buch in der Bibliothek aus?“ sollen künftig nicht mehr unbeantwortet im Raum stehen bleiben, sondern offen von Studierenden zu Studierenden ausgetauscht werden. Die MentorInnen können in diesem Zusammenhang von ihren eigenen Erfahrungen berichten und gewonnene Erkenntnisse weitergeben. Auf diese Weise soll das Studium trotz ungewohnter Bedingungen und neuer Hürden für alle ein voller Erfolg werden.

Bei der Erstsemesterbegrüßung am 05.10.2020 werden sich die MentorInnen persönlich bei den Studienanfängern vorstellen und sich gegenseitig bekannt machen. Allen Erstsemestern wünschen wir an dieser Stelle einen guten und erfolgreichen Start in den neuen Lebensabschnitt namens Studium.

Zwei Fachbereiche arbeiten zusammen: Unbemannte Luftfahrt meets Technische Redaktion

Das sechste Semester der Technischen Redaktion hat im Rahmen des Vertiefungsmoduls Technische Redaktion ein interaktives Offline-Portal für den UAV-Flug (Unbemanntes Luftfahrzeug) entwickelt.

Grundlage des Portals ist ein Hexacopter, der vom Projektlabor für Werkstoffe im Flugbetrieb in der Werkstofftechnik der Fakultät II entwickelt worden ist. Das Offline-Portal soll Piloten dabei helfen, Flüge systematisch und sicher durchzuführen. So wird der Portal-Nutzer durch Checklisten zu Flugvorbereitung, Aufrüsten, Vorflugkontrolle und Nachflugkontrolle begleitet. Betreut wurde das Projekt von Professorin Dr. Britta Görs.
„Die Checklisten zu den Betriebsverfahren sind in das Offline-Portal eingebunden“, erklärt Studentin Sarah Neumann, die mit ihrer Gruppe das Portal entwickelt hat, und ergänzt: „Dieses haben wir mit verschiedenen Webtechnologien umgesetzt. Der Inhalt ist mit HTML strukturiert, das Layout wird mit CSS umgesetzt und JavaScript sorgt für die Interaktivität.“
Zunächst gelangt der Nutzer auf die Startseite des Portals, das ein Bild des Hexacopters zeigt. Auch ein Button befindet sich auf der Startseite, mit diesem kann der Nutzer auf die nächste Seite gelangen. „Die erste Seite enthält den bestimmungsgemäßen Gebrauch und die vorhersehbaren Fehlanwendungen, die zunächst vom Nutzer gelesen und bestätigt werden müssen“, sagt José España Provenzano. „Im nachfolgenden Inhaltsverzeichnis sind die Inhalte in Kapitel aufgeteilt“, fügt Kommilitonin Kim Denise Gossler hinzu und erklärt weiter: „Der Nutzer hat hier die Möglichkeit, entweder die Kapitel einzeln auszuwählen oder mit dem Kapitel zu den Sicherheitshinweisen zu beginnen. Dort kann er den Weiter-Button nutzen, um chronologisch durch alle Seiten des Offline-Portals zu navigieren.“
Den Sicherheitshinweisen folgt die erste Checkliste: die Flugvorbereitung. Hier kann der Nutzer einzelne Reiter ausklappen und die Punkte, die er erfüllt hat, abhaken. Einige Checklistenpunkte sind Pflichtfelder, zum Beispiel für den Start erforderliche Dokumente oder Anmeldungen. Klickt der Nutzer am Ende der Checkliste auf den „Weiter-Button“ und eines der Pflichtfelder ist nicht abgehakt, erscheint eine Fehlermeldung und der Nutzer weiß sofort, was für den Start noch fehlt. „So können eventuelle Strafen wegen fehlender Genehmigungen von vornherein vermieden werden“, betont Katharina Melzer. Die Checklisten sind in der Reihenfolge geordnet, wie sie auch für den Flugbetrieb gebraucht werden. Sie gehen von der Vorbereitung des Fluges bis zur Nachbereitung und umfassen auch einige Punkte zur Wartung des Hexacopters und seiner Bauteile.
Der letzte Abschnitt des Offline-Portals ist das Glossar. Die Studierenden haben dieses erstellt, um wichtige Abkürzungen und Begriffe aus dem Bereich der Luftfahrt zu definieren und dem Nutzer zu erklären. „Dazu gehört zum Beispiel, ab wann eine Gruppe Menschen zu einer Menschenansammlung wird, die nur mit spezieller Genehmigung überflogen werden darf“, erläutert Katharina Melzer.
Das Fazit der Studierenden zu diesem Modul fällt sehr positiv aus. „Besonders gut hat mir die Nähe zum Berufsalltag gefallen. Wir hatten einen Auftraggeber, haben im Team gearbeitet und hatten eine Deadline, zu der wir das Projekt abgeben mussten. Das war eine tolle Vorbereitung für später“, sagt Sarah Neumann. Auch die anderen Studierenden zeigen sich vom Projekt begeistert. „Wir konnten das gesamte Wissen, das wir im Studium erworben haben, einsetzen. Also wie wir Interviews führen, zielgruppengerechtes und standardisiertes Schreiben und das Programmieren in verschiedenen Sprachen“, beginnt Lara-Marie Krämer und Kommilitone José España Provenzano ergänzt abschließend: „Auch die erlernten Methoden der Technischen Redaktion konnten wir umsetzen. Dabei haben wir zum Beispiel das Funktionsdesign genutzt und mit einem Redaktionsleitfaden gearbeitet.“

 

ITR met online

Rückblick auf unser „digitales Sommerfest“

Am 10. Juni fand das große „ITR meets online“-Event statt. Über 50 Studierende, Lehrende und Ehemalige des Studiengangs, sowie zahlreiche Gäste feierten gemeinsam das Überstehen des herausfordernden Online-Semesters. Es gab Einblicke in die Arbeit der Vertiefungsmodule des sechsten Semesters und eine Demonstration einiger Podcasts aus dem BWL-Modul des 3. und 4. Semesters. Außerdem wurden zwei Masterstudiengänge der Universität Hildesheim und der Hochschule Merseburg vorgestellt. Einen spannenden Einblick in die Berufswelt gaben zwei Ehemalige TR-Studierende. Zum Abschluss gab es einen interessanten und anregenden Austausch der Teilnehmer.
An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle Teilnehmer und insbesondere an alle diejenigen, die bei der Planung und Durchführung dieses Events unterstützt haben!