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Newsletter Comeback

Am Freitag, den 03.12.2021 wurde nach langer Corona-Pause der ITR Alumni-Newsletter endlich wieder verschickt. In langer Vorbereitung wurden Artikel gesammelt und Interviews geführt, um unsere Ehemaligen auf den neuesten Stand zu bringen. Es kamen viele interessante Beiträge zusammen!

Neue Lehrkraft bei ITR

Wir begrüßen Sofia Dalkeranidou als neue Lehrkraft für besondere Aufgaben im Studiengang ITR. In diesem Interview stellt sie sich vor und spricht mit uns über den Studiengang und ihre Promotion.

Hallo Frau Dalkeranidou und herzlich willkommen im Studiengang ITR. Wir freuen uns darauf, Sie als neue Lehrkraft bei uns begrüßen zu dürfen. Stellen Sie sich doch bitte einmal kurz vor.

Vielen Dank! Mein Name ist Sofia Dalkeranidou und ich bin seit Mitte September hier neue Lehrkraft für besondere Aufgaben. Das ITR durfte ich ja letztes Jahr im Schreiblabor schon kennenlernen, als ich einen Lehrauftrag durchführte. Da stellte ich fest, dass das inhaltlich total interessant für mich ist, da Technische Redaktion mein zweiter Schwerpunkt ist. Daher habe ich mich dann auf die neue Stelle hier beworben.

Sehr schön, wir freuen uns, dass Sie hier sind. Sie promovieren derzeit auch an der Universität Hildesheim, mögen Sie etwas zu Ihrer Arbeit berichten?

An der Universität Hildesheim bin ich parallel wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin. Ich promoviere zu ‚Verständlichkeit und Plurizentrik am Beispiel der Packungsbeilage‘. Plurizentrik, ohne jetzt eine offizielle Definition geben zu wollen, bezeichnet in etwa die unterschiedlichen Standardvarietäten einer Sprache. Dies sieht man am Beispiel des Spanischen sehr gut, aber auch im Deutschen erleben wir Plurizentrik z. B. im Österreichischen oder Schweizerdeutschen.

Meint das so etwas wie Dialekte?

Naja, man kann es aus sprachwissenschaftlicher Sicht nicht als Dialekt bezeichnen, da das sozusagen schon belegt ist, also von der Definition her. Aber laienhaft sprechen viele von Dialekten. In der Plurizentrik geht es um einen normierten sprachlichen Standard. Es bezieht sich nicht auf die Mundsprache, also Dialekte, sondern primär auf den schriftlichen Standard. Für meine Promotion untersuche ich die Plurizentrik des Spanischen in der Fachkommunikation am Beispiel der Packungsbeilage. Denn mir ist, aus der Forschung und auch aus früheren Auslandsaufenthalten, bekannt, dass es wirklich sehr viele Unterschiede gibt. Nun möchte ich schauen, wie sich das in der Textsorte Packungsbeilage äußert und welche Probleme das für den Rezipienten mit sich bringen könnte. Das Interessante für mich an der Packungsbeilage ist, dass es ein multifunktionales Dokument ist, welches zum einen anweisen soll und auf der anderen Seite auch über Nebenwirkungen aufklärt. Es soll Hersteller außerdem im puncto Haftung absichern. Dann ist es aber so, dass die Hersteller üblicherweise Kosten einsparen möchten und in Hinblick auf Übersetzungen nur eine Version produzieren wollen. Oftmals ist es so, dass Medikamente und die dazugehörigen Dokumente erst in Englisch zugelassen und anschließend ins Spanische übersetzt werden. Dazu schaue ich mir an, was mit den Texten passiert, wenn diese beispielsweise nach Lateinamerika exportiert werden sollen.

Das klingt doch sehr interessant und umfangreich. Wie sind Sie zum Studiengang ITR an die Hochschule gekommen?

Ich war an der Universität Hildesheim schon in der Lehre tätig und habe dort u. a. Technische Redaktion unterrichtet und kannte die Hochschule Hannover außerdem aus der Kooperation, die wir haben. Viele ITR-Studierende aus der HsH kommen in den Masterstudiengang ‚Internationale Fachkommunikation – Sprachen und Technik‘ der Uni Hildesheim. Aus diesem Kontext kannte ich die Hochschule Hannover und erfuhr dann von der Stelle als Lehrbeauftragte, bewarb mich und lernte Frau Görs und das Schreiblabor kennen. So durfte ich dann weitere Erfahrungen hier bei Ihnen im Studiengang sammeln und stellte fest, dass mir das sehr gut gefällt und es inhaltlich sehr gut passt.

Was zeichnet den ITR-Studiengang Ihrer Meinung nach aus?

Ich finde die technische Fachlichkeit und die Schnittstelle zur Sprache sehr interessant. Also fachliche, technische Inhalte verständlich vermitteln – das ist meine Leidenschaft, da mich das sowohl ein- als auch mehrsprachig interessiert und das wird hier sehr gut umgesetzt.

Das passt ja dann auch sehr gut zu Ihrer Doktorarbeit. Bisher haben Sie ja das Schreiblabor geleitet, was werden Ihre weiteren Tätigkeiten bei uns sein?

Bisher steht es noch nicht fest, aber ich werde u.a. im Modul Darstellung von Technik das Teilmodul Grafische Darstellung übernehmen. Auch werde ich bei einem Vertiefungsmodul im kommenden Semester mitwirken.

Wie haben Sie den Umstieg auf die Online-Lehre miterlebt? Welche positiven und negativen Aspekte haben sich daraus in Hinblick auf die Lehre ergeben?

In einem Wort würde ich sagen: Herausfordernd. Im positiven wie auch im negativen Sinne. Ein großer Nachteil war natürlich, dass man erstmal die Wege finden musste, alles anzupassen, das ging nicht von heute auf morgen. Dies war mit großem Zeitdruck gekoppelt, während man auch persönlich mit der Pandemie-Situation umgehen musste. Ein großer Vorteil, den ich mitgenommen habe, ist, dass ich ganz klar meinen Horizont erweitert habe. Das betrifft sowohl die Tools als auch weitere Möglichkeiten der Lehre und Darreichung von Wissen. Man kann sicherlich auch einiges daraus in die Präsenzlehre übernehmen, der Fokus musste ganz anders gesetzt werden und man hat mehr Perspektiven erblicken können. Ein weiterer Vorteil der Online-Lehre war auch das einfachere Vernetzen mit internationalen Kollegen. Digitale Gastvorträge zum Beispiel sind einfacher zu realisieren als in Präsenz. Für mich als Doktorandin war es besonders von Vorteil, als ich von einer Disputation in Portugal erfuhr, die thematisch sehr interessant für mich war. Durch die Pandemie musste diese online durchgeführt werden und so konnte ich daran teilnehmen und die räumliche Barriere überwinden.

Vielen Dank für dieses Gespräch. Wir freuen uns auf Sie und ihre kommenden Veranstaltungen!

Vielen Dank, ich freue mich auch und bin sehr gespannt.


Erfahrungsbericht tekom-Jahrestagung

Am 19.11. endete die tekom-Jahrestagung 2021. Während im Dezember die Studierenden weiterhin aufgezeichneten Fachvorträgen lauschen können, erzählt uns ein Student in einem Interview über seine kürzlichen Erfahrungen.

Hallo Martin. Es wäre gut, wenn du dich kurz vorstellen könntest.

Ich bin Martin Fiebig und im sechsten Semester des ITR-Studiengangs. Ich war 2019 auf der Vorort-Tagung und habe in den letzten beiden Jahren an den Online-Tagungen teilgenommen.

Welche der tekom-Vorträge haben dir besonders gut gefallen?

Besonders gut gefallen hat mir ein Vortrag über den Minimalismus. Zu einem wurde der Ansatz des Minimalismus gut erklärt, zum anderen wurde er im Zuge einer Masterarbeit auf Smartglasses im technischen Service übertragen: ein sehr interessantes Anwendungsgebiet.

Einen weiteren interessanten Vortrag gab es zu ECLASS. ECLASS ist ein Klassifizierungsstandard, mit dem zum Beispiel Bauteile und Geräte klassifiziert werden können. Sie sind einheitlich benannt und kriegen eine eindeutige ID, die unternehmens- und branchenübergreifend gültig ist.

Was hat dir an den Präsentatoren gut gefallen und was weniger?

Ein individueller Vortragstil ist natürlich immer Geschmackssache. Manchmal ist es aber bei den tekom-Vorträgen ein bisschen schade, dass einige in eine Art Werbeveranstaltung für die jeweilige Firma ausarten. Dann klingt der Titel interessant, aber der eigentliche Inhalt ist relativ oberflächlich und bewirbt größtenteils die eigenen Produkte. Aber das ist wirklich nur ein kleiner Anteil.

Nach einem Vortrag erhält man das Angebot, über einen QR-Code an einer Frage- und Diskussionsrunde teilzunehmen. Hast du die Möglichkeit genutzt?

Habe ich so nicht. Die Vorträge liefen bei uns ja über die Dozent*innen, die uns die Vorträge „weiterstreamen“. Wir sind also nicht direkt aktiv dabei. Die einzelnen Vorträge, die wir in den Vorlesungen schauen, sind zumeist auch aufgezeichnet, die Möglichkeit, live Fragen zu stellen, ist dann natürlich schon vorbei.

Ebenfalls gibt es nach einem Vortrag eine kurze Feedbackrunde unter Lehrenden und Studierenden. Wie fandest du sie?

Es kommt natürlich ein bisschen auf die Lehrenden an und wie der Vortrag zum eigenen Fachgebiet passt. Ich finde die Diskussionsrunden aber generell sehr gut, weil jeder natürlich den Vortrag etwas anders wahrnimmt. Man kann sich danach mit den anderen austauschen und hat vielleicht einfach etwas nicht richtig mitbekommen und kann dann darüber nochmal reden.

Wie fandest du die zeitliche Einteilung der Vorträge?

Geplant ist ja für jeden Vortrag eine ¾ Stunde, in den meisten Fällen geht der eigentliche Vortragsteil dann etwas über eine halbe Stunde, damit im Anschluss noch etwas Zeit für Fragen ist. Ich finde das von der Zeit völlig in Ordnung und genau richtig für die Aufmerksamkeit.

Inwieweit haben dir die Vorträge geholfen (z. B. im Studium)?

Geholfen ist vielleicht ein bisschen hoch gegriffen, ich würde sagen, sie bereichern auf jeden Fall das Studium. Man bekommt durch die Vorträge meist einen anderen Blickwinkel oder schaut auch mal auf Dinge, die im Studium nicht direkt vorkommen. Zum Beispiel gab es einen Vortrag, in dem der Aufbau von Informationsarchitekturen mal vom psychologischen Ansatz her betrachtet wurde. Insgesamt sind also die verschiedenen Blickwinkel, die bei dieser Tagung zusammenkommen ganz faszinierend.

Gab es ein Thema, wo du dachtest, das interessiert mich so sehr, dass ich selbst darüber recherchieren möchte?

So direkt tatsächlich nicht, aber es gibt immer ein paar Themen, die gut zum aktuellen Studieninhalt passen. Zum Beispiel gab es einen Vortrag, in dem es viel um DITA und die Umstellung auf eine neue Version ging, das passte gut zum Modul Publishing Architekturen. Außerdem gibt es meist interessante Anregungen, wo man auch in der Diskussionsrunde mit den Lehrenden nochmal darauf eingeht und etwas Interessantes dazu erfährt.

Du hattest schon erwähnt, dass du auch an tekom-Tagungen vor Ort teilgenommen hattest. Was findest du besser: Die Tagung vor Ort oder online?

Das ist eine schwierige Frage. Vor Ort ist natürlich ein ganz anderes Erlebnis als online. Es gibt die große Messehalle, die Vorträge sind viel lebhafter durch die vielen Leute vor Ort. Außerdem kann man sich einfacher vernetzen, auch im Hinblick auf Praktikumsstellen und Bachelorarbeiten. An einem Stand eines Unternehmens kann man gut vorbeigehen und sich mal vorstellen, das ist natürlich online nicht ganz so einfach. Allerdings hat online den großen Vorteil, dass die Vorträge aufgezeichnet werden und man insgesamt auch zu mehr Vorträgen kommt. Vor Ort muss ich mich immer entscheiden, wenn zwei interessante Vorträge gleichzeitig laufen. Wenn sie aufgezeichnet sind, kann ich mir beide anhören. Beides hat also seine Vorteile.

Würdest du in der Zukunft weiterhin die tekom-Vorträge besuchen?

Wenn es zeitlich passt, würde ich das auf jeden Fall versuchen, ja.

Vielen Dank für das Interview.

ITR meets StudyMINT

Am Dienstag, den 02.11.2021 waren die Teilnehmer*innen des diesjährigen Orientierungssemesters StudyMINT im Studiengang ITR zu Gast. Nach der Vorstellung des Studiengangs durften die Teilnehmer*innen am praktischen Beispiel selbst eine Anleitung erstellen.
„Eine Anleitung schreiben kann ja nicht so kompliziert sein“ – eine Meinung, die zu Beginn der Veranstaltung noch bei dem ein oder anderen Teilnehmer vorherrschte. Doch schon während der Vorstellung der verschiedenen ITR-Module wurde klar, dass unser Studiengang deutlich mehr zu bieten hat. Nach der Vorstellung durften die Teilnehmer*innen dann selbst Hand anlegen: Ziel war es, eine Anleitung zum Schälen einer Banane zu schreiben. Nachdem die ersten lebhaften Diskussionen über die „richtige“ Technik geführt waren und das Grundgerüst stand, gab es für die Teilnehmer*innen noch ein weiteres Erlebnis: Im Medienlabor des Studiengangs durften sie selbst die nötigen Fotos für ihre Anleitungen schießen und Erfahrungen mit den Spiegelreflexkameras sammeln. Am Ende der Veranstaltung waren sich dann alle einig: Eine Anleitung zu schreiben ist doch komplizierter als gedacht…

Das Technische Labor

Im Wintersemester 2021/22 fand das technische Labor zum zweiten mal statt. Die Teilnehmer*innen durften Versuche aus unterschiedlichen Bereichen der Technik durchführen und ihre theoretischen Kenntnisse praktisch vertiefen.
Das technische Labor im fünften bzw. sechsten Semester ist das letzte planmäßige „Technik-Modul“ und bietet durch die praktische Anwendung der zuvor erlernten theoretischen Grundlagen einen schönen Abschluss. Im Technischen Labor wurden insgesamt fünf Versuche durchgeführt. Zu einer gelungenen Versuchsdurchführung zählte die umfangreiche Vorbereitung, die Durchführung des Versuchs und abschließend die Erstellung eines detaillierten Protokolls. Vor jedem Versuch wird zur Vorbereitung im Labor ein Antestat durchgeführt. Das Antestat behandelte daher immer allgemeine Fragen zum Versuch und zu technischen Hintergründen. Die Versuchsdurchführung und die Erstellung des Protokolls fanden in Partnerarbeit statt. Die Gruppen nahmen abwechselnd alle zwei Wochen am Labor teil und führten ihre Versuche durch. In der folgenden Woche war dann Zeit, das Protokoll zu verfassen. Der erste Versuch diente zur Orientierung, weshalb sich jedes Team selber ein Thema aussuchen konnte. Durchgeführt wurden interessante Experimente zur Fallbeschleunigung, Beschleunigungen verschiedener Verkehrsmittel oder Energieverluste beim Aufprall von Bällen. Das Messgerät in vielen Laborversuchen war das eigene Smartphone. Mit der App Phyphox wurden mehrere Versuche im Labor durchgeführt. Phyphox nutzt die Sensoren am Handy, um verschiedene Messungen vorzunehmen. In einem Versuch wurde die Schwingungsdauer eines Federpendels ermittelt, in einem anderen das Trägheitsmoment einer Rolle berechnet. Auch elektrotechnische Schaltungen waren Thema im Labor. So wurden aufgeteilt auf zwei Termine Widerstände und Widerstandsnetzwerke aufgebaut und vermessen, die Kennlinie einer Batterie bestimmt, sowie LEDs geprüft und zu einer weihnachtlichen Lichterkette verbunden. Dank der praktisch orientierten Arbeitsweise bietet das Technische Labor viel Abwechslung und reichlich Möglichkeiten sein theoretisches Wissen praktisch anzuwenden.

tekom-Jahrestagung
08.11. bis 19.11.2021

Es ist wieder soweit, im November steht die tekom-Jahrestagung 2021 vor der Tür! Aufgrund der Pandemie findet sie auch dieses Jahr (08.11-19.11.2021) digital statt.

Die Tagung ermöglicht Studierenden interessante Fachvorträge mit Bezug zu aktuellen Themen der Technischen Dokumentation zu verfolgen und beim Besuch der Messe die neusten Entwicklungen im Bereich der Softwareanwendungen zu erfahren. Außerdem bringt die Jahrestagung aktuelle Studierende der Hochschule, Ehemalige und Studierende anderer Hochschulen zusammen und vieles mehr.

Mit einem zusätzlichen und kostenfreien Messeticket können zudem folgende Angebote genutzt werden: 

  • weitere Fachvorträge und Podiumsdiskussionen an den Technology Days (8.11. und 15.11.)
  • mehr als 40 Showsrooms der Aussteller (inkl. Ausstellerpräsentationen)
  • der NetworkingLounge
  • Café tekom

Weitere Informationen und Veranstaltungsdetails finden Sie auf der Veranstaltungsseite.

Das Mentorenprogramm

Seit einigen Semestern gibt es für die ITR-Erstsemester ein zusätzliches Angebot: Ihnen stehen zwei Mentoren für alle Fragen rund ums Studium – und vieles mehr zur Verfügung.
Die Hiwi-Stelle als Mentor/Mentorin wurde vor einigen Semestern ins Leben gerufen, um den neuen ITR-Studierenden eine helfende Hand zur Seite zu stellen und um eine Schnittstelle zwischen Studierenden und Professoren zu schaffen. Diesen Job übernehmen jedes Semester 2-3 Studierende. Wir übernehmen dabei verschiedene und vielseitige Aufgaben, beginnend mit der Vorbereitung und Durchführung der Erstsemesterbegrüßung. Um die neuen Studierenden direkt und übersichtlich mit allen nötigen Informationen versorgen zu können, steht ihnen ein Moodlekurs bereit, welcher regelmäßig von uns gepflegt und aktualisiert wird. Außerdem bieten wir im Laufe des Semesters verschiedene Hilfsangebote an, wie zum Beispiel eine Einführung zur Prüfungsanmeldung oder zur Studifutter-App. Natürlich stehen wir unseren neuen Studenten auch den ganzen Tag per WhatsApp oder SMS mit Rat und Tat zur Seite und versuchen für die verschiedenen Probleme des Hochschulalltags eine Lösung zu finden. Unser Ziel ist es ebenfalls, dass sich die Studierenden des ersten Semesters besser kennenlernen. Dazu organisieren wir regelmäßig Aktionen oder Veranstaltungen, wie zum Beispiel eine Stadtrallye oder Lasertag. Aufgrund der Pandemie haben wir in der Lockdown-Zeit auf digitale Treffen zurückgreifen müssen, ließen uns aber davon nicht entmutigen und erst recht nicht den Spaß verderben.

Und das sind wir:



Name: Leandra Rodriguez Ramos
Alter: 21 Jahre
Wohnort: Hannover (Mitte)
Aktuelles Semester: 5
Werdegang: Allgemeine Hochschulreife
Hobbys/Interessen: mit Freunden treffen, Politik, Cello, Make-Up



Name: Niklas Schmidt
Alter: 23
Wohnort: Rethen
Aktuelles Semester: 4
Werdegang: Allgemeine Hochschulreife
Hobbys/Interessen: Theater, Singen, Lesen, Volleyball

ITR bei StudyMINT

Am 02.11. stellt sich der Studiengang den Teilnehmer*innen des diesjährigen Orientierungssemesters StudyMINT vor.
Auch dieses Jahr bietet die Fakultät 1 wieder das Orientierungssemester StudyMINT an. Über ein Semester können sich Interessierte der MINT-Studiengänge einen Überblick über das Studiengangsangebot der Hochschule Hannover verschaffen. Am 02.11. besuchen die Teilnehmer*innen den Studiengang ITR. Sie erwartet eine kurze Vorstellung des Studiengangs und eine praktische Einführung in die Welt der technischen Dokumentation. Außerdem haben sie im studiengangseigenen Medienlabor die Möglichkeit, selbst professionelle Fotos zu erstellen und zu bearbeiten.

Quanos Absolventen Akademie 2021

Vom 22. bis 24. September hatten (zukünftige) ITR-Absolvent*innen die Möglichkeit, an einer interessanten Veranstaltung der Firma Quanos Solutions teilzunehmen.
Wie jedes Jahr lud die Quanos Solutions (ehemals Schema) zur Absolventen Akademie. Über drei Tage wurde (zukünftigen) Absolvent*innen verschiedener TR-Studiengänge das Redaktionssystem Schema ST 4 vorgestellt und die Bedienung erklärt. Auch die weiteren Bestandteile wie bspw. der Page-Layout Designer oder der hauseigene Content-Delivery-Server wurde den Teilnehmern präsentiert. Sehr positiv aufgenommen wurde auch die Möglichkeit zum Austausch mit Studierenden anderer Studiengänge. Neben dem fachlichen Inhalt kam auch der inoffizielle Teil nicht zu kurz: Die Teilnehmer durften sich über eine Führung durch die Nürnberger Kellergewölbe, eine Einladung zum Escape-Room und typisch fränkisches Abendessen freuen. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die Quanos Solutions und an alle zukünftigen ITR-Absolventen: Die Teilnahme lohnt sich in jedem Fall!

tekom Vortrag: Mit dem Quiz zum Zug kommen – Weiterbildung mit Gamification
27.09.2021 | 17:30 - 19:30 Uhr

Gamification ist in aller Munde. Doch wie setzt man das praxisnah um? Welchen Nutzen stiftet dabei die Technische Redaktion? Und auf welche Stolpersteine sollte man achten?

Benjamin Rauschenberger zeigt ein Quizsystem, mit dem die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) ihre Fahrdienstbegleiter zu Themen der Tarif- und Konditionsgestaltung schulen. Die Quiz lässt sich einfach aus dem Content-Management-System erstellen und mit den relevanten Stellen der Doku verknüpfen.

Sie lernen Quizsysteme als Methode zur „schlanken“ Weiterbildung kennen. Sie erfahren. wie Sie ihr CMS zur Erstellung von Quiz nutzen und worauf Sie bei der Konzipierung der Quiz achten sollten.

Einladung der tekom Deutschland e.V.:

Weitere Informationen und Veranstaltungsdetails finden Sie auf der Veranstaltungsseite.

Die ITR-Rallye 2021

Ab heute startet die neue ITR-Rallye für die Erst- und Zweitsemester. Viele spannende Aufgaben in Hannover warten darauf, mit Köpfchen und mit Teamgeist gelöst zu werden. Auf die ersten drei Plätze warten tolle Preise.

Neben einer Menge Spielspaß bietet die Rallye die perfekte Chance, die schöne Stadt Hannover besser kennenzulernen und den Kopf von den Prüfungen freizubekommen. Um sich einen Vorteil zu verschaffen, macht es Sinn, sich untereinander auszutauschen und die Rätsel gemeinsam zu lösen (natürlich stets unter Corona-Bedingungen). Denkt daran: Mehr Köpfe, mehr Ideen! Zudem zahlt sich eine rege Kommunikation auch bei den Punkten aus, aber dazu mehr in der App.

Die Erst- und Zweitsemester erhalten den Link und die benötigten Zugangsdaten per WhatsApp. Sollten Fragen zur Rallye auftauchen oder sich eine weitere Person für die Teilnahme interessieren, melden Sie sich gerne bei dem Mentoring-Team.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme!

ITR Absolvent Simon Aman über das Studium und Kreativität in der Technischen Redaktion

In der Interviewreihe „MINT-Macher von TTS (Treffpunkt Technik in der Schule) gibt Simon Aman einen Einblick in seinen Aufgabenbereich als Technischer Redakteur bei der Rolls­Royce Tochter MTU in Friedrichshafen.

Das Interview wurde in der TTS Ausgabe 01/2021 veröffentlicht.

Einzigartig in Niedersachsen, die ersten in Deutschland: 30 Jahre Studiengang Technische Redaktion
Hannover, 20.05.2021

Die Hochschule Hannover bildet seit 30 Jahren Expertinnen und Experten für technische Kommunikation aus: Was im Jahr 1991 unter dem Namen „Technische Redaktion“ in einer ehemaligen Autowerkstatt begann, ist heute ein zukunftsweisender Studiengang an der Fakultät I:

Technisches Informationsdesign und Technische Redaktion (ITR). Der Studiengang war damals eine Reaktion auf die aufkommende Informationsgesellschaft. Die Frage lautete für den technischen Bereich nicht mehr: Wie komme ich an Informationen? Die Frage lautete: Wie verarbeite ich Informationen, sodass alle sie verstehen. Schrieb man zu Beginn noch dicke bedruckte Bedienungsanleitungen, so werden heute Informationen oft mit wenigen Klicks im Netz bereitgestellt. Apps, Online-Portale und Virtual Reality zeugen davon, dass immer stärker die Wünsche der Nutzer*innen in den Fokus genommen werden. Technische Redakteur*innen stellen sicher, dass Informationen in gewünschter und verständlicher Form bereitgestellt werden. Der Studiengang ist bis heute einzigartig in Niedersachsen.

Von Informatik bis Linguistik: Vielfältige Kompetenzen sind gefragt

Technische Redakteur*innen sind die modernen Fünfkämpfer eines Unternehmens. Sie müssen die technischen Funktionalitäten eines Gerätes oder einer Maschine kennen und beschreiben können, sie sind in der digitalen Welt zuhause, sie schreiben übersetzungsgerecht, sie gestalten Texte auch für das professionelle Auge und sie finden sich in Kairo oder Moskau ebenso zurecht wie in Bamberg. Kurz: Absolvent*innen des Studiengangs müssen Technik, Informatik, Linguistik, Gestaltung und Kommunikation beherrschen. Als Lohn dieser anspruchsvollen Fächervielfalt winken ein breites Spektrum an Berufsfeldern und gute Karriereaussichten. Ob als Redakteur*innen im journalistischen Sinne, als Informationsentwickler*innen für den Gebrauch von Produkten oder bei der Unterstützung von Apps und Online-Portalen: technische Redakteur*innen sind an vielen Orten aktiv.

Von der Lochkarte zur Cloud: Vorreiter aus Hannover

Im Jahr 1991 wurden bundesweit erstmalig in einem Vollzeitstudiengang Technische Redakteur*innen ausgebildet, und zwar an der damaligen Fachhochschule Hannover (FHH). Der Fachbereich begann in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Autowerkstatt in der Bernhard-Caspar-Straße. Es waren Jahre der Entwicklungsarbeit. Aus der FHH ist die Hochschule Hannover geworden, von der Autowerkstatt ging es in das Gebäude der Fakultät I am Ricklinger Stadtweg und der Studiengang trägt nun den Namen: Technisches Informationsdesign und Technische Redaktion.Und natürlich entsprechen auch die Praxisorientierung und die Bildungsinhalte den Anforderungen des 21. Jahrhunderts.

Weitere Informationen, Interviewvermittlung und Kontakt:

Dipl.-Ök. Lorenz Varga

Öffentlichkeitsarbeit Fachbereich Technisches Informationsdesign und Technische Redaktion
(Fakultät I – Elektro- und Informationstechnik)

Telefon: 0151/10135693

lorenz.varga@hs-hannover.de

www.itr-studium.de
instagram: @itr_info

Prof. Dr. Annika Schach

Stabsabteilung Kommunikation und Marketing

Telefon: 0177/2993426

annika.schach@hs-hannover.de

Was kommt nach dem Studium?

Diese Frage stellt sich immer wieder vielen Studierenden. Beim digitalen Berufsinformationstag am 11.05.2021 gab es die passenden Antworten.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von vier Ehemaligen, die von ihrem Berufseinstieg nach dem Studium berichteten. Dadurch wurden die zahlreichen Einsatzgebiete eines Technischen Redakteurs deutlich. Im Anschluss an ihre Kurz-Vorträge standen die Ehemaligen noch in Breakout-Räumen für allerlei Fragen zur Verfügung.

Im Anschluss folgte die Vorstellung der Masterstudiengänge. Dieses Jahr waren das der Studiengang „Internationale Fachkommunikation – Sprachen und Technik“ der Universität Hildesheim, der Studiengang „Informationsdesign und Medienmanagement“ der Hochschule Merseburg und der Studiengang „Kommunikation und Medienmanagement“ der Hochschule Karlsruhe.
Die Masterstudiengänge wurden dieses Jahr erstmalig von ehemaligen Bachelor-Studierenden vorgestellt. Dies ermöglichte den interessierten Studierenden einen anderen und vertrauteren Blickwinkel auf die Vor- und Nachteile der Studiengänge.
Im Anschluss standen die Vortragenden zusammen mit Verantwortlichen der jeweiligen Studiengänge in Breakout-Räumen für vertiefende Fragen zur Verfügung.

Der Berufsinformationstag 2021
11.05.2021 | 14:00 - 17:00 Uhr

Es ist wieder soweit, der Berufsinformationstag steht vor der Tür! Seien Sie gespannt auf Informationen rund um den beruflichen Einstieg und das aktuelle Angebot der Masterstudiengänge. Natürlich bekommen Sie auch die Möglichkeit sich zu den einzelnen Themen in Breakouträumen auszutauschen.

Am 11.05.2021 eröffnen die Ehemaligen um 14:00 Uhr das diesjährige Online-Event. In kurzen Präsentationen berichten zwei Ehemalige unseres Studiengangs und drei Ehemalige des Studiengangs aus Hildesheim von ihren beruflichen Einstiegen und bilden somit die Grundlage für einen regen Austausch. Hierfür stehen Ihnen Breakout-Räume zur Verfügung, in denen Sie mit je einem Ehemaligen ins Gespräch kommen können.

Im weiteren Verlauf des Tages werden zudem folgende Masterstudiengänge vorgestellt:

  • 15:30 – 15:50 Uhr: Internationale Fachkommunikation – Sprachen und Technik | Master of Arts (Universität Hildesheim)
  • 15:50 bis 16:10 Uhr: Informationsdesign und Medienmanagement | Master of Arts (Hochschule Merseburg)
  • 16:10 bis 16:30 Uhr: Kommunikation und Medienmanagement | Master of Science (Hochschule Karlsruhe)

Von 16:30 Uhr bis 17:00 Uhr können Sie sich dann in Breakout-Räumen zu den Masterstudiengängen austauschen.

Wir freuen uns auf Sie!

Spieleabende für Erst- und Zweitsemester

Spiel und Spaß stehen bei den regelmäßigen Spieleabenden des Mentoring im Vordergrund. Den Erst- und Zweitsemestern wird so fernab vom eigentlichen Studium die Möglichkeit geboten, sich besser kennenzulernen.

Tiere mit „I“? Hobbys mit „T“? Sportarten mit „R“? Und nicht zuletzt „Was soll das sein“? – Diesen Fragen stellen sich die Erst- und Zweitsemester derzeit jeden zweiten Dienstag zusammen mit den Mentoren/Innen. Fernab vom eigentlichen Studienalltag treffen sie sich online über die Plattform „Wonder“ und veranstalten einen Spieleabend. Spiele wie Montagsmaler (Scribble.io) und Stadt-Land-Fluss bieten einen spaßigen Ausgleich zum derzeit Corona bedingt tristen Studienalltag. Neue Spielvorschläge sorgen dafür, dass nie Langeweile einkehrt und immer eine Menge Spaß garantiert ist. Ganz nebenbei wird den Erst- und Zweitsemestern auf diese Weise eine Möglichkeit geboten, die Kommilitonen trotz Home-Schooling privat besser kennenzulernen. Die Spieleabende bilden hier aber nur den Anfang. Weitere, neue Aktivitäten sind bereits in Planung – Ebenso wie eine Ausweitung des Angebots auf den gesamten Studiengang.

Besuch von RTL-Nord

Am Mittwoch, den 14.04.2021 besuchte das Team von RTL-Nord unseren Studiengang. Der Beitrag behandelte das Thema der Online-Lehre und wurde letzten Freitag auf RTL-Nord ausgestrahlt.

Letzten Mittwoch besuchte uns das Filmteam von RTL-Nord. Abstand, Masken und Laptops: Begleitaufnahmen des Vertiefungsmoduls „Mensch-Maschine-Schnittstelle“ liefern einen praxisbezogenen Einblick in die Online-Lehre des Studiengangs ITR. Die Lehrenden, Prof. Jutta Brinkmann und Dipl.-Ök. Lorenz Varga, schildern die aktuelle Lage sowohl für Lehrende als auch für Studierende. Ein besonderer Fokus liegt jedoch auf der ungünstigen Situation für Studierende des ersten Semesters. Über den Umzug in eine fremde Stadt und den fehlenden Austausch zwischen KommilitonInnen berichtet Demet, die seit März dieses Jahres ITR studiert.

Wer mehr zu dem Thema erfahren möchte, findet den Beitrag in der TV-Now-Mediathek. Klicken Sie hier, um direkt zur Sendung zu gelangen.

Zur Professorin ernannt

Am Donnerstag, den 01. April 2021 wurde Prof. Dr.-Ing. Margit Becher offiziell zur Professorin ernannt. Dazu gratulieren wir recht herzlich!

Prof. Dr.-Ing. Margit Becher hat Mathematik mit den Nebenfächern Informatik und Ökonometrie in Saarbrücken und Bonn studiert. Seit Februar 1998 ist sie bereits an der HsH tätig. Angefangen als Lehrkraft für besondere Aufgaben für das Fach Informatik trägt sie bis heute dazu bei, dass (I)TR Studierende ihr Talent für Programmieren, Software Engineering und Co. entdecken.

Ihrer Promotion im Jahre 2016 folgt nun die Professur. Die Denomination lautet: „Intelligente Informationssysteme im Kontext der Technischen Kommunikation“. Hintergrund dessen sind die steigenden Anforderungen an Technische Dokumentationen. Um diesen gerecht zu werden, muss die Erstellung von Dokumentationen durch geeignete Konzepte der Informatik intelligent unterstützt werden.

Informationstag für Studieninteressierte

Am Montag, den 29.03.2021 haben Sie die Möglichkeit an zwei Veranstaltungen des Studiengang Technisches Informationsdesign und Technische Redaktion teilzunehmen.

Du hast vielfältige Interessen?
Du willst was mit Technik, Medien machen?
Schreiben findest Du aber auch interessant?

Technik erklärt sich nicht von selbst. Unser Studiengang vermittelt Dir die Fähigkeiten, technische Zusammenhänge zu erklären. Wir verbinden Aspekte der Technik, der Visualisierung, des Textens mit informationstechnischen Fragen. Im Studium lernst Du z.B. Technische Anleitungen für Tablets aufzubereiten, Tutorials für Videospiele zu erstellen oder auch Dokumentations-Apps zur Erklärung komplexer Sachverhalte zu entwickeln.

Nach dem Studium stehen Dir viele Türen offen. Vom Dienstleister für Technische Kommunikation über die Automobilbranche bis hin zum Maschinenbauer – alle suchen Fachkräfte für die Konzeption und Erstellung von Informationsprodukten. Ebenso kannst Du auch ein Masterstudium wie „Internationale Fachkommunikation“ anschließen. Vieles ist möglich!

Am Informationstag werden zwei Veranstaltungen angeboten.

  • 10:00 Veranstaltung „Programmieren“
  • 12:00 Seminar „Kommunikation“

Die Teilnahme erfolgt direkt über die Lernplattform der Hochschule Hannover. Loggen Sie sich über den anonymen Zugang (Kennwort: Sommer2021) ein und lernen Sie den Studiengang ITR kennen. 

Smartphone als Webcam nutzen

Wem an Laptop und PC keine Webcam für Onlineveranstaltungen zur Verfügung steht, kann mit iVCam das Smartphone zur Webcam machen. Eine Anleitung zur Einrichtung und weitere Informationen finden Sie auf e2esoft.com.

ITR Interview: ArbeiterKind.de

ITR hat Tatjana Szalkau von ArbeiterKind.de Hannover interviewt. ArbeiterKind.de unterstützt Personen mit geeigneter Qualifikation aus nicht-akademischen Familien beim Thema Bildungsaufstieg und Studium. Im Gespräch geht es um Hürden bei der Studienorganisation und die Unterstützungsangebote in Hannover und Umgebung.  

Was ist das Ziel von ArbeiterKind.de?

Die Vision von ArbeiterKind.de ist, dass in Deutschland jedes Kind mit geeigneter Qualifikation aus einer nicht-akademischen Familie die Chance auf einen Bildungsaufstieg erhält. Aus diesem Grund ermutigen wir Schülerinnen und Schüler aus Familien ohne Hochschulerfahrung dazu, als Erste in ihrer Familie zu studieren und begleiten sie dabei.
Die soziale Herkunft soll nicht über den Bildungsweg eines Menschen entscheiden.

Laut der aktuellsten Untersuchung des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung beginnen von 100 Kindern aus Nicht-Akademiker Familien gerade einmal 27 ein Studium. Was hält Kinder aus Nicht-Akademiker Familien davon ab ein Studium zu beginnen?

Die Gründe hierfür sind vielfältig. Zum Einen ist das familiäre Umfeld prägend: Rollenvorbilder, wie die Eltern, besitzen Vorstellungen davon, welchen beruflichen Weg ihr Kind einschlagen soll. Eltern vermitteln diese Vorstellungen aus ihrem eigenen Werdegang heraus und hinzu kommt, dass sie keine Erfahrungen im universitären Betrieb mitbringen. Die Eltern machen sich Sorgen, dass sie ihr Kind nicht unterstützen können und legen ihnen den vermeintlich sicheren Weg der Ausbildung nahe.

Daher ist der Zugang zu Informationen für ‚Arbeiterkinder‘ ungleich schwieriger, da sie keine AnsprechpartnerInnen im privaten Umfeld haben. Damit sind nicht nur Informationen zu Möglichkeiten und Abläufen an der Universität gemeint, sondern auch informeller Austausch, persönliche Unterstützung bei Sorgen und Ängsten.

Zusätzlich gibt es auch finanzielle Hürden: Es gilt, Lebenserhaltungskosten aufzubringen, Studiengebühren fallen an und ggf. muss auch noch ein Umzug stattfinden. Das fällt besonders Familien ohne entsprechende finanzielle Polster schwer.

Nicht zuletzt muss man auch innere Hürden überwinden und sich zutrauen den Weg ins Studium zu nehmen und ggf. die Heimat (vorrübergehend) zu verlassen. Das alles kann erst mal abschreckend wirken.

Wie kann ArbeiterKind.de bei Fragen rund um die Organisation und die Finanzierung eines Studiums helfen?

Wir können helfen, indem wir unsere Erfahrungen teilen. Die meisten Ehrenamtlichen bei Arbeiterkind.de sind selbst Arbeiterkinder und haben ähnliche Hürden erlebt. Wir können Kontakte zu AnsprechpartnerInnen weitergeben oder selbst helfend zur Seite stehen.

Bei unseren regelmäßig stattfindenden offenen Treffen sind sowohl Ehrenamtliche, als auch andere Ratsuchende vor Ort. Wenn Fragen nicht schon direkt vor Ort beantwortet werden können, haben wir die Möglichkeit in unserem Netzwerk von Ehrenamtlichen jemanden zu suchen, der oder die zum Beispiel beim Ausfüllen eines Antrags begleitet oder eine erfolgreiche Bewerbung um ein Stipendium durchlaufen hat und davon berichten möchte.

Welche Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung sind für Kinder aus Nicht-Akademiker Familien besonders interessant?

Eine Finanzierungsmöglichkeit, die man immer prüfen sollte, ist das BAföG. Sie stellt sicher, dass man auch studieren kann, wenn das Gehalt der Eltern es nicht zulässt, von ihnen finanziell unterstützt zu werden. Man kann bereits vorher in Erfahrung bringen, ob man berechtigt ist diese staatliche Förderung zu erhalten und hat demnach eine gewisse Planungssicherheit. Zudem ändern sich die Förderungsbedingungen unter Umständen im Verlauf des Studiums (z.B. Anpassung von Freibeträgen), sodass man diese Möglichkeit auch dann nicht aus den Augen verlieren sollte, wenn man bereits eine Ablehnung erhalten hat.
Oft unterschätzt wird das Stipendium. Es gibt einige weit verbreitete Irrtümer, die von der Suche eines Stipendiums abhalten, wie beispielsweise, dass StipendiatInnen ein Einserzeugnis haben müssen. Vielmehr zählt jedoch Engagement, zum Beispiel im Verein oder privat. Auch sind Stipendien nicht zwangsläufig erst mit größtem Bewerbungsaufwand verbunden. Es lohnt sich in jedem Fall sich mit dem Thema vertraut zu machen.
Für einen Überblick empfiehlt es sich auf Datenbanken wie MyStipendium.de oder stipendienlotse.de vorbeizuschauen.

stipendienlotse.de vorbeizuschauen.

Wer sind die Engagierten bei ArbeiterKind.de, die Studieninteressierten und Studierenden zur Seite stehen?

Die Engagierten sind zum großen Teil selbst Studierende der ersten Generation und können daher Informationen aus eigener Erfahrung weitergeben. Viele Engagierte unterstützen aber auch über ihre Studienzeit hinaus und können wertvolle Erfahrungen zum Berufseinstieg teilen.
Mit rund 6000 Ehrenamtlichen aus allen möglichen Studienrichtungen sind wir in 80 lokalen Gruppen vertreten. Interessierte profitieren also von einem vielfältigen Netzwerk.

Wie kann ich mit ArbeiterKind.de in Hannover in Kontakt treten?

Persönlich, virtuell oder telefonisch:

Unsere offenen Treffen finden jeden dritten Mittwoch im Monat um 19 Uhr im Conti-Hochhausstatt. (Königsworther Platz 1, 30167 Hannover, ab dem Eingang ausgeschildert).
Über aktuelle Änderungen informieren wirhier: Netwerk ArbeiterKind.de Hannover

Mit Fragen und Anliegen kann man sich auch per Mail an hannover@arbeiterkind.de wenden oder sich in unserem Netzwerk (netzwerk.arbeiterkind.de) kostenlos registrieren und vernetzen.

Das (bundesweite) Infotelefon erreicht man unter der Telefonnummer
030 679 672 750 (Mo – Do: 13 – 18.30 Uhr).

Anmerkung.: Änderungen auf Grund der Corona-Pandemie möglich. Mehr Informationen auch unter ArbeiterKind.de

Wo bekomme ich online Informationen und Unterstützung bei meinen Fragen zur Studienorganisation?

Viele Universitäten bündeln Informationen auf ihren Webseiten, wie beispielsweise die ersten Schritte an der Universität ablaufen und welche Formalien wann zu beachten sind. Ein Blick auf die Webseite der Wunsch-Universität klärt die wichtigsten Fragen.

Darüber hinaus lohnt sich ein Blick auf die Webseiten des jeweiligen Studentenwerks. Hier gibt es umfassende Hinweise zu studienrelevanten Bereichen aber auch Beratungsangebote, z.B. zum Zeitmanagement, Studieren mit Kind usw., mit AnsprechpartnerInnen direkt am Hochschulstandort. (https://www.studentenwerk-hannover.de/)

Nicht zuletzt kann man sich auch auf Arbeiterkind.de umsehen. Auch wir haben informative Seiten und interessante Links gesammelt – oder zu unseren offenen Treffen kommen und sich direkt vor Ort praktische Tipps abholen!
Wer sich es sich vorstellen kann, ehrenamtlich bei uns mitzumachen, ist natürlich auch jederzeit eingeladen, sich unter den genannten Möglichkeiten bei uns zu melden.

Wir freuen uns auf euch!

tekom Vortrag: Einführung in die Welt des Product Information Management (PIM)
23.03.2021 | 17:00 - 19:00 Uhr

Ulrich Pinkernell wird einen Einblick in die Welt des Product Information Management (PIM) geben. Dabei geht er auf die allgemeine Bedeutung von PIM (Stichworte: E-Commerce, Kataloge, Produktkommunikation) ein und diskutiert die Schnittstellen zwischen Technischer Dokumentation und PIM (Ersatzteildokumentation, Technische Daten, Terminologie).

Einladung der tekom Deutschland e.V:

Folgende Aspekte werden behandelt:

  • Allgemeine Bedeutung von PIM
  • Schnittstellen zwischen Technischer Dokumentation und PIM
  • Begriffserklärung und -abgrenzung (PIM, MDM, ERP, PLM, CRM, CMS, DAM, DMS, etc.)
  • Prozesse (Hersteller vs. Einzelhandel)
  • Datenmodelle (Vererbung und Referenzen, XML, Standards)
  • Best Practice

Um keine Missverständnisse aufkommen zulassen, es wird keine Systemübersicht geben.

Weitere Informationen und Veranstaltungsdetails finden Sie auf der Veranstaltungsseite.

tekom Vortrag: Sachfotografie - Kameratechnik für die Produktfotografie
15.02.2021 | 17:00 - 19:00 Uhr

Sachfotografie ist ein wichtiger Bestandteil der Technischen Dokumentation. Die tekom lädt zu einer praxis- und dialogorientierten Veranstaltung ein, an der Sie aktiv teilnehmen und nützlich Tipps für Ihre tägliche Arbeit oder für Ihr Hobby erhalten.

Einladung der tekom Deutschland e.V:

Zur Einstimmung auf das Thema und zur Vorbereitung hat Ihnen Herr Dr. Thiele einige Tutorials zu den wesentlichen Knackpunkten der Sachfotografie zusammengestellt. Diese erreichen Sie mit dem Passwort „tmrd20“ unter https://kurzelinks.de/wslb.

Außerdem bittet Sie der Referent, ihm ein Sachfoto zuzusenden – egal, ob selbst fotografiert oder fremdfotografiert! In der Veranstaltung werden wir uns das Foto gemeinsam anschauen und Verbesserungspotential ausloten. Aber keine Angst, das kann ganz anonym bleiben! Bitte senden Sie das Foto direkt an Herrn Dr. Thiele: ulrich.thiele@sachfotografie-wissen.de

Der Vortragsteil ist keine Frontalveranstaltung sondern vielmehr ein Gespräch über Sachfotografie, bei dem wir uns näher mit folgenden Fragestellungen befassen werden:

  1. Wozu brauchen wir Sachfotografie?
  2. Besondere Herausforderungen bei der Sachfotografie
  3. Grundlagen zum Objektaufbau
  4. Optimal ausleuchten
  5. Fragerunde zu Belichtung, Beleuchtung, Blende, Brennweite, Bildrauschen
  6. Sinnvolle Kameraausstattung
  7. Geht das auch mit dem Smartphone?
  8. Multishot-Techniken: Bilder in schlechten Lichtsituationen verbessern

Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen.

Weitere Informationen und Veranstaltungsdetails finden Sie auf der Veranstaltungsseite.

Das Technische Labor des fünften Semesters

Im Wintersemester 2020/21 lernte das fünfte Semester das Technische Labor kennen. Geleitet wurde das Modul von Dr.-Ing. Sabine Walter.

Das technische Modul für das fünfte und sechste Semester ermöglicht die praktische Anwendung der theoretischen Technikkenntnisse aus den vorherigen Semestern. Als Abschluss der Pflichtmodule bietet das Technische Labor eine interessante Übersicht der bereits erlernten Themen.

Im Technischen Labor wurden insgesamt fünf Versuche durchgeführt. Zu einer gelungenen Versuchsdurchführung zählte die umfangreiche Vorbereitung, die Durchführung des Versuchs und abschließend die Erstellung eines detaillierten Protokolls. Vor jedem Versuch wird zur Vorbereitung im Labor ein Antestat durchgeführt. Das Antestat behandelte daher immer allgemeine Fragen zum Versuch und zu technischen Hintergründen. Die Versuchsdurchführung und die Erstellung des Protokolls fanden in Partnerarbeit statt. Aufgrund der momentanen Lage wurde der Kurs mit zwölf Studierenden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Gruppen nahmen abwechselnd alle zwei Wochen am Labor teil und führten ihre Versuche durch. In der folgenden Woche war dann Zeit, das Protokoll zu verfassen.

Der erste Versuch diente zur Orientierung, weshalb sich jedes Team selber ein Thema aussuchen konnte. Durchgeführt wurden interessante Experimente zur Fallbeschleunigung, Zentrifugalbeschleunigung, Beschleunigung eines Fahrrads, Energieverluste beim Aufprall von Bällen, hörbare Frequenzspektren und Frequenzen von Musikinstrumenten.

Das Messgerät in vielen Laborversuchen war das eigene Smartphone. Mit der App Phyphox wurden mehrere Versuche im Labor durchgeführt. Phyphox nutzt die Sensoren am Handy, um verschiedene Messungen vorzunehmen. In einem Versuch wurde die Schwingungsdauer eines Federpendels ermittelt, in einem anderen das Trägheitsmoment einer Rolle berechnet. Auch elektrotechnische Schaltungen waren Thema im Labor. Mit dem Schaltungssimulator LTSpice konnten diese am Computer digital erstellt und simuliert werden. Im letzten Versuch führten die Studierenden mithilfe eines Radarsystems Geschwindigkeitsmessungen eines Modellautos durch.

Dank der praktisch orientierten Arbeitsweise bietet das Technische Labor viel Abwechslung und reichlich Möglichkeiten sein theoretisches Wissen praktisch anzuwenden.

Willkommen auf der neuen ITR Website

Im Sommer- und Wintersemester 2020 wurde eine neue Website für den Studiengang erstellt. Jetzt blicken wir zurück und stellen die neue Website offiziell vor.

Phase 1: Wünsche und Planung

Zu Beginn wurden viele Ideen und Wünsche gemeinsam festgehalten. Das meiste davon hat es bis in die finale Umsetzung geschafft, anderes wurde zu Gunsten besserer Ideen aufgegeben. Die neue ITR Website sollte widerspiegeln was den Studiengang ausmacht: Inhalte verständlich auf den Punkt bringen und diese gestalterisch ansprechend präsentieren. Außerdem musste auch die Entscheidung für das neue Contentmanagement-System der ITR Website getroffen werden. Hierbei entschieden wir uns nach einigen Recherchen und Gesprächen für „Wordpress“. Mit unseren Überlegungen, Ideen und Wünschen ging es dann in die zweite Phase.

Phase 2: Erste Ideen und Entwürfe

Was soll auf die Website? Welche Inhalte sind für Studieninteressierte und Studierende wichtig? Und wie gestalten wir diese Inhalte verständlich? Viele Fragen, die unsere wöchentlichen Onlinemeetings geprägt haben. Die Gestaltung begann mit der Festlegung der Navigationsstruktur der neuen Website. Anschließend wurden die einzelnen Seiten arbeitsteilig entworfen. Aus Ideen wurden Wireframes, die schließlich Grundlage des finalen Websitelayouts wurden.

Phase 3: Die Website nimmt Form an

Die alles entscheidende Phase: Ideen und Entwürfe mussten in die Tat umgesetzt werden. Diese Arbeit benötigte am meisten Zeit und forderte von allen viel Geduld und Einsatz. Die Arbeit mit WordPress war für uns weitestgehend neu. Und auch wenn Webdesign bereits aus einigen Modulen bekannt war, war die praktische Umsetzung eine besondere Aufgabe. Woche für Woche nahm die Website dann langsam ihre finale Form an. Im Oktober waren schließlich alle Fotos, Texte und Links eingefügt und für die Veröffentlichung bereit. Nun fehlten nur noch die abschließende technische Aufbereitung und der Umzug auf den Server der Hochschule.

Phase 4: Es gibt immer etwas zu tun

Die Website ist da! Aber es wird sich auch in der nächsten Zeit noch einiges tun. Weiterhin werden weitere Inhalte und Features eingepflegt und erneuert. Es bleibt also spannend. Ziel ist, dass das Projekt „ITR Website“ auch in Zukunft von studentischen Hilfskräften zuverlässig fortgeführt werden kann. Daher müssen nun abschließend die Dokumentation des Erstellungsprozesses und der Styleguides zur Website finalisiert werden.

Frohes neues Jahr und ein Rückblick

Im Dezember fand die ITR Weihnachtsfeier zum ersten Mal digital statt. Außerdem wünschen wir ein frohes neues Jahr und viel Erfolg für die Prüfungszeit. 

Das Jahr 2020 war besonders. Besonders anders. Viele Events sind im Laufe des Jahres ausgefallen und es musste auf einiges verzichtet werden. Auf die traditionelle Weihnachtsfeier aber nicht. Allen Einschränkungen zum Trotz haben das erste und zweite Semester eine Weihnachtsfeier auf die Beine gestellt. Natürlich alles online – aber auch alles mit viel Liebe zum Detail.

Per Mausklick ging es zur Schatzsuche auf die virtuelle Weihnachtsinsel. Nachdem der Schatz von den Teams mit Bravur ergattert wurde, war noch Zeit zum klönen und austauschen. Wie es für die ITR Weihnachtsfeier üblich ist, kamen Studierende aus allen Semestern zusammen. Und natürlich waren auch die Professoren des Studiengangs dabei. Weihnachtsmann Lorenz Varga trug als festliche Überraschung (und im festlichem Outfit) „Morgen, Kinder, wird´s nichts geben“ von Erich Kästner vor. Das Unterhaltungsprogramm ließ nicht zu wünschen übrig.

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die diese Weihnachtsfeier durch ihren Einsatz möglich gemacht haben. In einem Jahr mit wenig sozialen Kontakten und vielen Herausforderungen für alle, war unser digitales Treffen ein herzlicher Abschluss der Vorlesungszeit.  Wir wünschen allen Studierenden, Ehemaligen und Professoren außerdem ein schönes neues Jahr. Ein Jahr, in dem wir hoffentlich zu vielem zurückkehren können, was wir in 2020 missen mussten.

ITR beim Gelben Studio

Am 6.11.2020 findet das „Gelbe Studio“ statt. Das Studierendenzentrum streamt einen Tag lang bei YouTube und unter Hs-Hannover.de.

Von 10 bis 19 Uhr wird am Freitag, 06.11. live gesendet. Mehr Informationen zum Stream finden Sie auf der Seite der HsH hier: www.hs-hannover.de/ueber-uns/organisation/oem/veranstaltungen/das-gelbe-studio/
Ab 17:15 Uhr geht es los mit dem Auftritt von ITR. Im Themenblock Digitalisierung wird über Modularisierung, Wiederverwendung und Allgemeines zum ITR Studium gesprochen. Live dabei sind Prof. Dr. Britta Görs, Prof. Dr. Claudia Villiger, Lorenz Varga, die Ehemaligen Jana Fischer und Stefan Eike und Studierende Sonja Budiman.

Das ITR Programm von 17:15 bis 17:35:

Talk zum Studiengang und Herausforderungen der technischen Redaktion durch die Digitalisierung. Der Talk wird zwischen Lorenz Varga, Professorin Dr. Claudia Villiger und Sonja Budiman stattfinden. Talk zum Thema Digitale Transformation im beruflichen Alltag.

Neue Professorin im Studiengang ITR

Jutta Brinkmann wird ab dem Wintersemester 2020/21 die Module des Bereichs Visuelle Kommunikation und Design unterrichten. In diesem Interview stellt sich Professorin Jutta Brinkmann vor und spricht mit uns über ihre Pläne für das kommende Online-Semester.

Hallo Frau Brinkmann und Herzlich Willkommen im Studiengang ITR. Wir freuen uns Sie kennenzulernen. Stellen Sie sich doch bitte in einem Satz vor.

Mein Name ist Jutta Brinkmann und ich bin Professorin für Visuelle Kommunikation in der Technischen Kommunikation an der Hochschule Hannover. Bei mir können die Studierenden den professionellen Umgang mit Grafik, Schrift oder Fotografie lernen. Neben den theoretischen, technologischen und gestalterischen Grundlagen spielt besonders die praktische Auseinandersetzung für die Gestaltung von Print- und Digitalmedien eine große Rolle.

Sie haben bereits mehrjährige Berufserfahrung als Designerin in der Industrie. Welche Stationen haben Ihren Werdegang besonders geprägt?

Einflussreich war meine Arbeit in verschiedenen Softwarehäusern für die Entwicklung von Individualsoftware. Ich habe dort digitale Anwendungen für den Mobil- und Desktopbereich konzipiert und gestaltet. Spannend war die Auseinandersetzung mit verschiedenen Technologien als auch die Verknüpfung mit meinen Tätigkeiten als Designerin oder Requirements Engineer. Im Mittelpunkt standen dabei die Vermittlung der fachlichen Inhalte als auch die technische Umsetzung der grafischen Benutzeroberflächen. Besonders prägend war die Arbeit in den Mobile Labs in welchen ich an nativen Apps für iOS und Android gearbeitet habe. Besonders in diesem Bereich habe ich als Designerin gemeinsam mit Entwickler*innen, Tester*innen oder Produktmanager*innen gute Methoden und Denkweisen gefunden, um unterschiedliche Anforderungen und Methoden in einer interdisziplinären Zusammenarbeit innerhalb agiler Prozesse einzusetzen. Dabei konnten wir viel voneinander lernen und das mit Erfolg: Wir hatten bei einer App für einen Automobilkonzern eine Anwenderzahl von über einer halben Million.

Ein Design oder Projekt auf das Sie mit Freude zurückblicken?

Ich habe an einem typografischen Projekt über lateinische Epigrafik in Italien gearbeitet. Für dieses Projekt bin ich auch nach Rom gereist und habe Bauwerke wie die Trajanssäule, das Pantheon oder Monumente wie die Ponte Emilio oder den Septimus-Severus-Bogen und deren Inschriften fotografiert. Das hat mir viel Freude gemacht, weil ich mich mit antiker Schriftkunst auseinandersetzen und in meiner Lieblingsstadt arbeiten konnte. Mit zwei Kameras, mehreren Objektiven und einem Stativ im Gepäck bin ich durch Rom gelaufen und habe ungefähr 250 Bauwerke fotografiert. Daraus ist ein Anwendungskonzept für das Smartphone und Tablet entstanden. Dieses Projekt hat mich in meiner künstlerischen Arbeit sehr inspiriert und einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Sie waren bereits als Professorin an Fakultät 3 für Medien, Information und Design der HsH tätig. Was motiviert Sie für die Tätigkeit als Professorin im Studiengang Technisches Informationsdesign und Technische Redaktion?

An der Fakultät 3 hat mir die künstlerisch gestalterische Ausprägung und die Zusammenarbeit mit meinen Kolleg*innen und den Studierenden sehr gut gefallen. Da meine Wurzeln aber auch im technischen oder sprachlichen Bereich liegen, freue ich mich sehr auf die gebündelten Disziplinen im Studium ITR.

Sie werden die Module Visuelle Kommunikation, Technische Fotografie und Digitale Bildbearbeitung unterrichten. Auf welche Themen und Inhalte freuen Sie sich schon besonders?

Ich freue mich darauf, dass ich im Gestaltungsbereich viele Themen miteinander verknüpfen kann. Für das Thema Layout werde ich gemeinsam mit den Studierenden neben praktischen Übungen einen technischen als auch künstlerisch-gestalterischen Bezug herstellen. Damit der Umgang mit Schrift und Typografie greifbarer wird, werden wir uns neben den klassischen Methoden wie zum Beispiel der DIN-Schriftklassifikation auch mit moderneren Konzepten beschäftigen und darüber hinaus Analogien zu unserem Alltag ziehen. Für die Auseinandersetzung mit grafischen Konzepten werde ich unter anderem die ein oder andere bekannte Serie als Beispiel anführen, da diese visuell sehr gut ausgebaut sind. Ich zeige aber auch viele Gestaltungsbeispiele von Apps, Broschüren und natürlich Anleitungen. Diese werden wir gemeinsam im Plenum diskutieren: Die Studierenden können sich auf viele praktische Beispiele freuen!

Auch im Wintersemester 2020 wird das Studium nicht ganz so wie gewohnt ablaufen. Viele Veranstaltungen werden weiterhin online durchgeführt. Wie bereiten Sie sich auf die Lehre im nächsten Semester vor?

Generell reicher ich meine Lehrveranstaltungen mit zusätzlichen Informationen an, die die Studierenden sich über die Vorlesungsinhalte hinaus angucken können. Dazu gehören zum Beispiel interessante Artikel oder auch Videos mit Vorträgen. Konkrete Hilfen für bestimmte Arbeitsschritte oder weitere Materialien stelle ich passend zum Thema zur Verfügung. Mir ist bewusst, dass die Studierenden ihren Alltag neu strukturieren und organisieren müssen. Aus diesem Grund habe ich im letzten Semester gezielt nach dem Befinden gefragt und auf Nachfrage – wenn es thematisch gepasst hat – weitere Lernangebote geschaffen. Für Fragen außerhalb der Vorlesungs- und Seminarzeiten möchte ich Kommunikationswege in beide Richtung sicherstellen. Das bedeutet, dass ich Foren als weitere Kommunikationsplattform neben einer klassischen Mail einbeziehe. Spielerische Ansätze wären auch Quiz, um die Motivation hochzuhalten oder Selbsttests, um seinen Lernfortschritt zu überprüfen. Wenn man als Gestalter*in anfängt zu lernen, ist es wichtig, Feedback zu seinen Entwürfen zu bekommen. Am Anfang wird dies in Einzelgesprächen oder Kleingruppen innerhalb der Seminare stattfinden. Am Ende werden wir diesen Ansatz auch im Plenum verfolgen. Gestaltung kann sehr subjektiv sein, aus diesem Grund ist jede Meinung willkommen und wird diskutiert. Dies funktioniert digital per Videokonferenz als auch analog mit Sicherheitsabstand.

Designen Sie lieber mit Stift und Papier oder am Bildschirm mit Maus und Tastatur?

Das ist sehr gemischt und kommt auf den Anwendungsfall an. Wireframes für digitale Prototypen skizziere ich meistens zuerst auf dem Papier … wenn die Ideen sprudeln, dann geht es mit Stift und Papier einfach schneller! Das gleiche Vorgehen nutze ich im ersten Schritt auch bei Broschüren oder Büchern. Für den Entwurf von Logos oder Piktogrammen überspringe ich diesen Schritt allerdings und starte meistens direkt am Computer. Ich schätze Scribblen in der Zusammenarbeit mit anderen: Viele Auftraggeber*innen sind überrascht, dass sie sich auch analog kreativ ausdrücken können und freuen sich darüber, dass sie aktiv in den Gestaltungsprozess involviert werden. Es geht dabei auch nicht um Perfektion oder ein finales Layout. Dieses Vorgehen ist aber sehr hilfreich, da Gestalter*innen einen viel besseren Eindruck und Überblick von der Aufgabe erhalten. Dennoch wechsle ich sehr schnell in den digitalen Bereich und arbeite mit der Software von Adobe und anderen Tools.

Welche ist die meist genutzte App auf Ihrem Handy?

Spotify. Ich habe diese App schon sehr lange und verfolge die Veränderungen auf der grafischen Benutzeroberfläche. Ich gehöre übrigens auch zu den Usern mit den meisten Playlisten.

Die letzte Bedienungsanleitung, die Sie gelesen haben war …?

Die letzte Bedienungsanleitung die ich gelesen habe war für meinen Plattenspieler in meinem Phonoschrank aus den 60ern.

Sie dürfen sich ein Gericht aussuchen, das die Mensa zu Ihrem ersten Tag im Studiengang ITR serviert. Welches Gericht wäre das?

Pommes.

Danke für das Interview Frau Brinkmann. Wir freuen uns auf Ihre Veranstaltungen im kommenden Semester.

Vielen Dank und alles Gute. Ich freue mich auf Sie!

Mentoren unterstützen Erst- und Zweitsemester

Im Wintersemester 2020/21 führt der Studiengang ein Mentorenprogramm ein, um Studierenden den Start ins Studium zu erleichtern. Hier finden Sie die Informationen zum Mentorenprogramm.

Derzeit stellt das Corona-Virus unseren Alltag ordentlich auf den Kopf. Vieles ist bereits zur Normalität geworden, wie etwa das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in öffentlichen Räumen und das Einhalten des Mindestabstands. Auch im Studentenleben machen sich die Auswirkungen des Virus bemerkbar. Anfang des Jahres tummelten sich noch etliche Studierende der unterschiedlichsten Studiengänge auf den Fluren. Nun wirken die Gebäude nahezu ausgestorben – die Online-Lehre hinterlässt ihre Spuren und stellt nicht nur Dozenten, sondern auch Studierende vor eine ganz besondere Herausforderung. Vor allem für diejenigen, die im kommenden Wintersemester ihr Studium an der Hochschule beginnen und sich ohnehin zunächst im neuen Umfeld zurechtfinden müssen, kann dies zu einer großen Hürde werden. Um den neuen Erst- und Zweitsemestern den Einstieg ins Studienleben zu vereinfachen, führt der Studiengang „Technisches Informationsdesign und Technische Redaktion“ (kurz ITR) erstmals ein Mentorenprogramm ein.

Zwei Studierende aus dem fünften Semester und eine Studierende aus dem dritten Semester stehen den Studieneinsteigern mit Rat und Tat zur Seite. Sie sind Ansprechpartner bei Fragen und geben hilfreiche Tipps mit Blick auf die Online-Lehre und das Lernen. Auf der Lernplattform Moodle haben sie außerdem eine Sammlung hilfreicher Links und Infos zu Videokonferenzformaten bereitgestellt. Fragen wie: „Wie funktioniert das nun mit der Anmeldung zu den Kursen?“ oder „Wie leihe ich mir online ein Buch in der Bibliothek aus?“ sollen künftig nicht mehr unbeantwortet im Raum stehen bleiben, sondern offen von Studierenden zu Studierenden ausgetauscht werden. Die MentorInnen können in diesem Zusammenhang von ihren eigenen Erfahrungen berichten und gewonnene Erkenntnisse weitergeben. Auf diese Weise soll das Studium trotz ungewohnter Bedingungen und neuer Hürden für alle ein voller Erfolg werden.

Bei der Erstsemesterbegrüßung am 05.10.2020 werden sich die MentorInnen persönlich bei den Studienanfängern vorstellen und sich gegenseitig bekannt machen. Allen Erstsemestern wünschen wir an dieser Stelle einen guten und erfolgreichen Start in den neuen Lebensabschnitt namens Studium.

Zwei Fachbereiche arbeiten zusammen: Unbemannte Luftfahrt meets Technische Redaktion

Das sechste Semester der Technischen Redaktion hat im Rahmen des Vertiefungsmoduls Technische Redaktion ein interaktives Offline-Portal für den UAV-Flug (Unbemanntes Luftfahrzeug) entwickelt.

Grundlage des Portals ist ein Hexacopter, der vom Projektlabor für Werkstoffe im Flugbetrieb in der Werkstofftechnik der Fakultät II entwickelt worden ist. Das Offline-Portal soll Piloten dabei helfen, Flüge systematisch und sicher durchzuführen. So wird der Portal-Nutzer durch Checklisten zu Flugvorbereitung, Aufrüsten, Vorflugkontrolle und Nachflugkontrolle begleitet. Betreut wurde das Projekt von Professorin Dr. Britta Görs.
„Die Checklisten zu den Betriebsverfahren sind in das Offline-Portal eingebunden“, erklärt Studentin Sarah Neumann, die mit ihrer Gruppe das Portal entwickelt hat, und ergänzt: „Dieses haben wir mit verschiedenen Webtechnologien umgesetzt. Der Inhalt ist mit HTML strukturiert, das Layout wird mit CSS umgesetzt und JavaScript sorgt für die Interaktivität.“
Zunächst gelangt der Nutzer auf die Startseite des Portals, das ein Bild des Hexacopters zeigt. Auch ein Button befindet sich auf der Startseite, mit diesem kann der Nutzer auf die nächste Seite gelangen. „Die erste Seite enthält den bestimmungsgemäßen Gebrauch und die vorhersehbaren Fehlanwendungen, die zunächst vom Nutzer gelesen und bestätigt werden müssen“, sagt José España Provenzano. „Im nachfolgenden Inhaltsverzeichnis sind die Inhalte in Kapitel aufgeteilt“, fügt Kommilitonin Kim Denise Gossler hinzu und erklärt weiter: „Der Nutzer hat hier die Möglichkeit, entweder die Kapitel einzeln auszuwählen oder mit dem Kapitel zu den Sicherheitshinweisen zu beginnen. Dort kann er den Weiter-Button nutzen, um chronologisch durch alle Seiten des Offline-Portals zu navigieren.“
Den Sicherheitshinweisen folgt die erste Checkliste: die Flugvorbereitung. Hier kann der Nutzer einzelne Reiter ausklappen und die Punkte, die er erfüllt hat, abhaken. Einige Checklistenpunkte sind Pflichtfelder, zum Beispiel für den Start erforderliche Dokumente oder Anmeldungen. Klickt der Nutzer am Ende der Checkliste auf den „Weiter-Button“ und eines der Pflichtfelder ist nicht abgehakt, erscheint eine Fehlermeldung und der Nutzer weiß sofort, was für den Start noch fehlt. „So können eventuelle Strafen wegen fehlender Genehmigungen von vornherein vermieden werden“, betont Katharina Melzer. Die Checklisten sind in der Reihenfolge geordnet, wie sie auch für den Flugbetrieb gebraucht werden. Sie gehen von der Vorbereitung des Fluges bis zur Nachbereitung und umfassen auch einige Punkte zur Wartung des Hexacopters und seiner Bauteile.
Der letzte Abschnitt des Offline-Portals ist das Glossar. Die Studierenden haben dieses erstellt, um wichtige Abkürzungen und Begriffe aus dem Bereich der Luftfahrt zu definieren und dem Nutzer zu erklären. „Dazu gehört zum Beispiel, ab wann eine Gruppe Menschen zu einer Menschenansammlung wird, die nur mit spezieller Genehmigung überflogen werden darf“, erläutert Katharina Melzer.
Das Fazit der Studierenden zu diesem Modul fällt sehr positiv aus. „Besonders gut hat mir die Nähe zum Berufsalltag gefallen. Wir hatten einen Auftraggeber, haben im Team gearbeitet und hatten eine Deadline, zu der wir das Projekt abgeben mussten. Das war eine tolle Vorbereitung für später“, sagt Sarah Neumann. Auch die anderen Studierenden zeigen sich vom Projekt begeistert. „Wir konnten das gesamte Wissen, das wir im Studium erworben haben, einsetzen. Also wie wir Interviews führen, zielgruppengerechtes und standardisiertes Schreiben und das Programmieren in verschiedenen Sprachen“, beginnt Lara-Marie Krämer und Kommilitone José España Provenzano ergänzt abschließend: „Auch die erlernten Methoden der Technischen Redaktion konnten wir umsetzen. Dabei haben wir zum Beispiel das Funktionsdesign genutzt und mit einem Redaktionsleitfaden gearbeitet.“

 

ITR met online

Rückblick auf unser „digitales Sommerfest“

Am 10. Juni fand das große „ITR meets online“-Event statt. Über 50 Studierende, Lehrende und Ehemalige des Studiengangs, sowie zahlreiche Gäste feierten gemeinsam das Überstehen des herausfordernden Online-Semesters. Es gab Einblicke in die Arbeit der Vertiefungsmodule des sechsten Semesters und eine Demonstration einiger Podcasts aus dem BWL-Modul des 3. und 4. Semesters. Außerdem wurden zwei Masterstudiengänge der Universität Hildesheim und der Hochschule Merseburg vorgestellt. Einen spannenden Einblick in die Berufswelt gaben zwei Ehemalige TR-Studierende. Zum Abschluss gab es einen interessanten und anregenden Austausch der Teilnehmer.
An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle Teilnehmer und insbesondere an alle diejenigen, die bei der Planung und Durchführung dieses Events unterstützt haben!

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